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Alarmanlage am Gymnasium wird in den Ferien installiert
Birkenfeld - Die unterrichtsfreie Zeit der Ende März beginnenden Osterferien soll im Gymnasium An der Brechkaul in Birkenfeld zur Installation einer zentralen Lautsprecher- und Notrufanlage genützt werden – bestätigte Reinhard Bartz, Leiter des Technischen Gebäudemanagement der Kreisverwaltung, auf Anfrage unserer Zeitung. Nun schon fast drei Jahre alt ist das Versprechen des Landkreises, die Sicherheitslage im Birkenfelder Gymnasium wie den anderen Schulen in seiner Trägerschaft zu verbessern, meint Fred Kraft, seit vergangenen September Vorsitzender des Schulelternbeirates des Birkenfelder Gymnasiums. Er kann sich an auch diverse Briefe erinnern, die seine Vorgängerin Petra Platz in dieser Angelegenheit geschrieben hat.
Nach dem Amoklauf, bei dem ein 15-Jähriger im März 2009 in baden-württembergischen Winnenden zunächst 15 Schülerinnen und Schüler einer Realschule und dann sich selbst tötete, hatte man den aus dem 1960er-Jahren stammenden Schule Sicherheitsmängel festgestellt. Drohungen, die in jenen Tagen in unmittelbarer Nachbarschaft gegen Regionale Schule und Förderschule eingingen, erwiesen sich als falscher Alarm, verdeutlichten jedoch die Dringlichkeit. Axel Redmer, damals Landrat, versprach Abhilfe. „Mehrmals hieß es, die notwendigen Arbeiten würden in den nächsten Ferien in Angriff genommen“, erzählt Elternsprecher Kraft: „Die Ferien gingen jeweils zu Ende, ohne das was geschah.“ kpm
Mehr zum Thema in der Donnerstagausgabe unserer Zeitung.
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Bäderfrage: Wie geht es nun weiter?
Idar-Oberstein. Oberbürgermeister Bruno Zimmer hat in der Etatsitzung einem sichtlich verblüfften Stadtrat erklärt, dass das Kombibad-Projekt aufgrund der Finanzlage der Stadt gestorben ist (die NZ berichtete). Aber wie geht es jetzt weiter? Soll das marode Hallenbad saniert oder doch eine abgespeckte Funktionshallenbad-Variante angegangen werden? Und ist das überhaupt (noch) finanzierbar?
OB Zimmer legt sich nicht fest: "Jetzt ist erst einmal der Stadtrat gefragt. Er muss den bestehenden Beschluss ,Bau eines Kombibads am Standort Gewerbepark Nahbollenbach' aufheben. Danach sind die Fraktionen dran, sie müssen sagen, was gewünscht ist." Die von FDP-Stadtratsmitglied Bernhard Zwetsch aus eigener Tasche finanzierte Alternative einer kleineren Badlösung liegt nach Angaben der Freien Demokraten planreif in der Schublade. Wird nun darauf zurückgegriffen? Zimmer sagt dazu auf NZ-Anfrage: "Es gibt auch noch andere Planungen..."
FDP-Fraktionssprecher Bernhard Zwetsch, der wegen eines Krankenhausaufenthaltes die Haushaltssitzung verpasste, unterstrich im Gespräch mit der Nahe-Zeitung: "Ich freue mich kein bisschen, dass ich recht behalten habe. Jetzt geht es darum, ohne Schuldzuweisungen und Rechthaberei, aber auch ohne Eitelkeiten einen Weg aus der verfahrenen Situation zu finden." Dabei sei es für ihn ganz wichtig, "bei der Entscheidung die Bürger mit ins Boot zu holen". Er stehe mit seinen Plänen Gewehr bei Fuß. Und die Finanzierung? "Ich gehe davon aus, dass da an anderer Stelle noch ausreichend Einsparpotenzial ist." sc
Eine Sonderseite zum prekären Thema am Donnerstag in der Nahe-Zeitung
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Überfall in Toilettenanlage: Täter hielt Opfer Waffe an den Kopf
Idar-Oberstein - Die Polizei hat einen 18- sowie einen 23-Jährigen aus Idar-Oberstein festgenommen, denen vorgeworfen wird, zwei Männer in der Toilettenanlage an der Marktschule überfallen zu haben.Der 18-Jährige kam in Untersuchungshaft. Der jüngere Tatverdächtige lauerte den Opfern, einem 29-jährigen und einem 46-jährigen Mann aus Idar-Oberstein, am Rosenmontag gegen 16.20 Uhr, in der Toilettenanlage auf. Zunächst betrat einer der beiden Geschädigten die Toilette. Der 18-Jährige hielt ihm eine Schusswaffe an den Kopf und forderte ihn auf, sein Bargeld herauszugeben. Dem Geschädigten gelang jedoch die Flucht. Kurze Zeit später betrat ein weiterer Mann die Toilettenanlage. Auch er wurde von dem 18-Jährigen mit der Waffe bedroht. Als er sich wehrte, kam der 23-jährige Tatverdächtige zur Hilfe. Schließlich flüchteten die beiden Angreifer in Richtung Schulhof. Im Rahmen der Fahndung konnten die Polizisten die beiden Tatverdächtigen in Tatortnähe festnehmen und eine Schreckschusswaffe sowie ein Messer sicherstellen. Dabei leisteten die jungen Männer Widerstand. Die Staatsanwaltschaft erließ gegen den 18-Jährigen Haftbefehl. Der Tatverdächtige wurde in Untersuchungshaft in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Der 23-Jährige blieb zunächst auf freiem Fuß, da sein Tatbeitrag noch weiterer Ermittlungen bedarf. Die Polizei bittet Zeugen oder weitere Geschädigte, sich unter der Nummer 06781/5610 zu melden.
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Politischer Aschermittwoch: CDU-Kreischef verzichtet auf Attacken
Idar-Oberstein - Einen geistigen Richtungswechsel forderte der CDU-Kreisvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Benzel beim Politischen Aschermittwoch der Christdemokraten im Badischen Hof in Idar-Oberstein. Auch wenn es Unterschiede gebe: „Wir schlittern in die gleiche Richtung wie Griechenland“, meinte er in seiner von den knapp 50 Besuchern mit viel Beifall bedachten Rede mit der Überschrift „Herausforderungen unserer Zeit“.Dazu zählt lokal das Thema Nationalpark, das die CDU laut Benzel aktiv und engagiert, aber ergebnisoffen begleiten will. Er kündigte dazu für Mittwoch, 14. März, 19 Uhr, eine Veranstaltung unter dem Motto „Sagen Sie uns Ihre Meinung“ an, die voraussichtlich in Birkenfeld stattfindet.
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Zug-Prämierung: Lego-Figuren und Griechen ganz vorne
Fischbach - Auch in diesem Jahr hatte der Fischbacher Carneval-Verein zu seinem traditionellen Heringessen am Fastnachtsdienstag in die Gemeindehalle eingeladen, um dort – umrahmt von einem bunten Abendprogramm – die Prämierungen des Rosenmontagsumzugs bekannt zu geben.Nach den Büttenreden des Vorsitzenden Udo Arend und Moderator Marcel Schneider durften die Zuschauer in der vollbesetzten Halle vor allem die Auftritte der Kids- und Jugend-Garde bestaunen, die mit ihren Tänzen begeistern konnten. Im Jahre 2000 hatten zehn Jugendliche in Fischbach mit dem Garde-Tanz begonnen. Zwölf Jahre später weist man bereits zwei Gruppen mit insgesamt 47 Tänzerinnen und Tänzern auf, die ein anspruchsvolles Programm auf die Bühne zaubern. Auch die von Marcel Schneider als „Tanzmarie“ angekündigte Michelle Schmidt stand bereits zum dritten Mal in Folge allein auf der Bühne und beeindruckte das Publikum mit einer Choreografie zur Musik von „Pirates of the Caribbean“. Für viele Lacher sorgten auch „Karl und Paul“ die in einem Zwiegespräch die Eigenarten des männlichen und weiblichen Geschlechts auf die Schippe nahmen und „Agent Null-Null-Dreieinhalb“ für den es aus finanziellen Gründen der Produktionsfirma nicht mehr für einen Blockbuster gereicht hatte und er sogar im Gegensatz zu den früheren James-Bond-Filmen den Titelsong selber singen musste. Der Höhepunkt des Abends war dennoch die Prämierung zu der Arend noch einige Worte zu sagen hatte. Er sei beeindruckt wie viel Positives es doch jedes Jahr aufs Neue vom Fischbacher Rosenmontagszug zu berichten gebe, jedoch fiel ihm in diesem Jahr auf „dass einige Zugteilnehmer schon bei der Zugaufstellung nicht mehr wissen, wo oben und unten ist“, was für das stimmige Gesamtbild des berühmten Fischbacher Umzugs doch sehr störend ist. Nach den mahnenden Worten des Vorsitzenden war es dann Zeit die Sieger zu ehren. Bei den Fußgruppen gewannen in diesem Jahr die „Bollebacher Booze“, die sich als Lego-Figuren verkleidet hatten. Den ersten Platz bei den Motivwagen sicherte sich die AH Spvgg Fischbach die unter dem Motto „Euro in der Krise“ das Schuldendebakel in Griechenland kreativ dargestellt hatten. Für die musikalische Unterhaltung sorgte während und nach dem Programm der „Musik-Express“, sodass das närrische Volk gut gelaunt und mit vollen Bäuchen den Heimweg antreten konnte.
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