zum vergrößern anklicken
zum vergrößern anklicken
Das war schon erste Liga, was DRK Ausbilder Holger Grünewald im Erste Hilfe Kurs für Senioren geboten hat. Die große Schar der interessierten Teilnehmer war begeistert, ob der Professionalität, wie dieser den an und für sich sehr umfassenden Ausbildungsstoff vermittelte.
Leider werden im Alter Notfälle, auch innerhalb der eigenen Wohnung immer wahrscheinlicher, deshalb ist es dann umso wichtiger, neben notwendigen Vorsorgemaßnahmen auch zu wissen was zu tun ist, so der Kreisvorsitzende Karl-Heinz Totz.
Der speziell im Hinblick auf die Bedürfnisse älterer Teilnehmer konzipierte Kurs, hat sehr praxisbezogen, wie Lagern in der stabilen Seitenlage und mit anderen wertvollen Hilfen und Tipps untermauert gezeigt, wie Risikofaktoren richtig und rasch einzuschätzen sind. Man Symptome wie z.B. die eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts zuordnet und womit ein Helfer bei Herz-Kreislauf-Stillstand oder Unterzucker effektive Hilfe leisten kann.
Vielen Teilnehmern wurde bei der fast vierstündigen, aber sehr kurzweiligen „Auffrischung“ des Wissens erst wieder bewusst, was alles vergessen wurde, zumal sich einige bei der bald 50 Jahre zurückliegenden eigenen Führerscheinprüfung zuletzt mit dem Thema „Erste Hilfe“ befasst hatten. Auch bei den damals erlernten Maßnahmen zur Ersten Hilfe hat sich im Laufe der Jahre viel geändert und die lebensrettenden Handgriffe, beispielsweise einer Herzdruckmassage oder bei Vorhandensein, der Benutzung eines Ersthelfer-Defibrillators, sind für den Helfer einfacher geworden.
zum Vergrößern anklicken
zum Vergrößern anklicken
Bei aller verständlichen Aufgeregtheit in einer Notfallsituation ist das sofortige Handeln eines Ersthelfers für den Betroffenen lebenswichtig, deshalb gilt für alle Notfälle, erst immer die Telefonnummer 112 anrufen um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu verkürzen und dann selber rasch mit der Hilfe zu beginnen. Wohlwissend, dass niemand zur Kasse gebeten wird, wenn er den Rettungsdienst bemüht.
Die Zeitspanne bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes gilt es durch Besonnenheit und das Vertrauen in seine eigenen Erste Hilfe Kenntnisse zu überbrücken. Bei aller Angst Fehler zu machen, ist eines am schlimmsten - das Nichtstun.
Ein ganz besonderer Dank an diesem Tag galt den fleißigen Damen: Nicole Benzel, Irmgard Bender, Hannelore Gordner, Ilka Klein und Lieselotte Totz, denn an ihrem köstlichen Kuchenbuffet konnten sich die Teilnehmer vortrefflich stärken.